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Feb 18 2012

Spektakuläres Comeback: Otto Rehhagel soll Hertha BSC übernehmen

Abgelegt 10:25 unter Bundesliga

In der Bundesliga steht offenbar ein spektakuläres Comeback unmittelbar bevor. Wie verschiedene Medien übereinstimmend berichten, soll Otto Rehhagel neuer Trainer bei Hertha BSC Berlin werden und den Hauptstadtklub vor dem Abstieg in die 2. Bundesliga retten, nachdem vergangene Woche Michael Skibbe nach fünf Pflichtspielniederlagen seit seiner Verpflichtung in der Winterpause schon wieder entlassen worden ist.

Offiziell gibt es von Vereinsseite zwar noch keinen Kommentar zur bevorstehenden Verpflichtung Rehhagels, doch soll der 73 Jahre alte Fußball-Lehrer nach Informationen der “Bild” bereits seine mündliche Zusage gegeben haben, Hertha BSC bis zum Saisonende zu übernehmen.

Schon im Anschluss an das heutige Spiel gegen Borussia Dortmund, bei dem noch die beiden Interimstrainer Rene Tretschok und Ante Covic auf der Bank sitzen werden, ist davon auszugehen, dass die Verpflichtung Rehhagels bekannt gegeben wird. Die offizielle Vorstellung soll dann am morgigen Sonntag erfolgen, an dem Rehhagel auch seine erste Trainingseinheit leiten dürfte.

Während zuletzt Thomas Doll, Krassimir Balakov und Christian Groß als aussichtsreichste Kandidaten für den Trainerposten in der Hauptstadt galten, bei der Öffentlichkeit aber auf eher wenig Gegenliebe stießen, würde Manager Michael Preetz mit Rehhagel ein echter Coup gelingen, wobei abzuwarten bleibt, ob der Trainerfuchs nach langer Abwesenheit in der Bundesliga sofort wieder zurecht kommt, zumal Rehhagel nach seinem Rücktritt als Nationaltrainer Griechenlands im Anschluss an das Vorrunden-Aus bei der WM 2010 in Südafrika eigentlich sein Karriereende verkündet hatte.

Doch will der überaus erfolgreiche Trainer, der nicht nur mit den Griechen 2004 völlig überraschend Europameister wurde, sondern zuvor auch den 1. FC Kaiserslautern und Werder Bremen zum deutschen Meister machte, die Chance auf einen runden Karriereabschluss offenbar nicht verpassen. Denn von 1963 bis 1966, als just nach Gründung der Bundesliga, als deren Kind sich Rehhagel stets bezeichnete, spielte der gebürtige Essener selbst für die Hertha, womit sich nun ein Kreis schließen könnte.

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